Die Customschmieden haben den Windsurfsport gross gemacht. Von den 70-er bis weit in die 80-er Jahre waren sie die treibende Kraft bei der Boardentwicklung, bis die grossen durchorganisierten Industriebetriebe das Heft in die Hand nahmen. Der Soul und der Lifestyle blieben dabei auf der Strecke. Die Boards wurden auf Massengeschmack getrimmt. Vom Design hätten sie es mit jeder Waschmittelpackung und jedem Schokoladenriegel aufnehmen können. Dabei gibt es sie glücklicherweise immer noch - die kleinen innovativen Customschmieden - eine davon liegt im Herzen von Hamburg und sie heisst Handmade
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"Handmade? Ja schon mal was von gehört..." Unter den Freaks ist Handmade mittlerweile schon längst ein Begriff. Custom Made Wave Boards aus Dyneema/Carbon und Kevlar/Carbon in bester Qualität speziell für Nord- und Ostsee entwickelt und zu günstigen Preisen? Mmmmhh, klingt nicht schlecht. Da muss doch ein Haken dran sein. Ja, der Haken besteht wahrscheinlich darin, dass die großen Marken sich einfach besser vermarkten können, weil sie viel mehr Geld für's Marketing ausgeben.
Dabei hat die Kleinserie von Handmade eine erstaunlich große Pallete an Windsurf- und Kitesurfboards für Waverider und Freestyler zu bieten, bei der sogar die großen Konkurrenten neidisch werden könnten - und das ganze auch noch in verschiedenen Technologien. Die Boards bekommst Du nicht nur im Shop direkt sondern auch über den Online-Shop www.handmade.de Falls das passende Handmade-Board mal nicht dabei sein sollte, hat der Shop noch eine große Auswahl anderer Marken wie Drops, Roberto Ricci, AHD, Bic, F2 und Segel von Gaastra, Simmer und Tushingham sowie Masten, Gabeln und Zubehör. Für die Handmade-Kiteboards findest Du dort die passenden Kites von Naish, Wipika ..
Tobias bei seinem Hobby, äähhhhh bei.. der Arbeit
Wer die Handmade-Boards schon kennt, den dürften dennoch die beiden Neuentwicklungen bei den Windsurfboards, das 250 Extreme Wave, ein radikales Waveboard mit 68 Liter Volumen und das 2,61 m lange Freestyleboard mit 108 Liter Volumen interessieren. Dabei bekommst Du die Boards schon für 1690 DM bzw. 1790 DM in Glass-Carbon-Technologie. Wenig bekannt sind bisher die Custom-Kiteboards. Das wird sich in 2001 aber wohl ändern, denn Handmade hat sich auch hier einiges vorgenommen. Aufgrund der rasanten Entwicklung im Kitesurfen sind die Serienkiteboards der grossen Firmen bei Fertigstellung schon wieder veraltet, weil die Entwicklungszeiten bei Serienboards so lang sind. Das ist der grosse Vorteil der Customschmieden gegenüber den grossen Firmen, weil sie die neuesten Erkenntnisse in die Customs kurzfristig einfliessen lassen können.
Und so liest sich die Hamburger Erfolgsstory:
1995: Handmade wird von Tobias Perlak übernommen, Schwerpunkt Eigenentwicklung und Bau von Custom-Windsurfboards, Spezialisierung Wave/Freeride, in Sandwichtechnologie für den Einsatzbereich Nord-Ostsee, daneben eigener Reparaturservice für Windsurfboards, Wellenreiter aller Hersteller sowie für Segel und Neopren und Lieferung von Baumaterialien.
ab 1997: Wandel des Unternehmens zum Surfshop mit Materialien ausgewählter Hersteller, bei Beibehalt der Ursprungsleistungen.
Herbst 1998: Entwicklung einer eigenen Custom-Sandwich-Kleinserie mit 4 Modellen (254/260/264/272). Die Kleinserie wurde konzipiert für den Einsatzbereich Nord-Ostsee, d.h. frühes Angleiten, top Speed, gute Manövereigenschaften und "easy to use". Die Qualität der Handmade Produkte spiegelt sich wieder in den bisherigen Verkaufszahlen von derzeit über 250 Boards
.1999: Erweiterung der Bauserie als Glass/Carbon zum Preis von 1.690,00 DM. HANDMADE bietet als einer der ersten Hersteller seine Produkte via Internet-Onlineshop an.
2000: Expansion des Surfshops mit umfassenden Warensortiment namhafter Lieferanten, wie Neil Pryde, Chinook, Naish, F2, Wipika, Gul, Camaro, Sola, Rip Curl, Da Kine, RRD , Simmer Style, Tushingham, Gaastra, u.a.m.
2001: Umbau des Cityshops zu Show- und Präsentationsräumen, für Entwicklung, Reparatur und Materiallagerung gibt es neue Räume. siehe Partyhinweis.

Wer die Eröffnungsparty des neuen Cityshops nicht verpassen will, sollte sich schon mal den 01.03. 2001 merken, dann kannst Du das neueste Material bestaunen und fette Preise abstauben.

Mehr über Handmade erfährst Du hier: